Home > News > Newsmeldung

Verein - Jahresbericht Saison 09/10

Vorstand

Im Juni 2009 habe ich das Amt als Präsident des UHC THUN übernommen. Das dies eine schwierige Saison werden würde, war mir klar! Der Vorstand hatte alle Hände voll zu tun. Vor allem Joëlle und Irene, aber auch Jonas, Yvonne, und einige wenige weitere, haben sehr viel für den Verein getan. Wahrscheinlich fast zuviel. Sie haben sich mit enormem Aufwand und viel Herzblut dem Verein gewidmet und sich sehr belastet. Dieses Engagement für den Verein ist Ihnen hoch anzurechnen und muss gebührend verdankt und anerkannt werden. MERCI! Mit grossem Verständnis nehme ich ihre Demissionen entgegen. Mein Ziel in der vergangenen Saison war es, motivierte Leute für die verschiedenen wichtigen Funktionen für den Verein zu finden. Eine Aufgabenverteilung auf mehrere Personen und damit Entlastung einzelner bisheriger Vorstände war das Ziel. Das habe ich geschafft. Es resultieren für die neue Saison, sofern die Wahlvorschläge angenommen werden, acht neue Vorstandsmitgliedschaften plus zwei neue Kräfte in der Geschäftsstelle.

Funktionen

Die Auflagen des Verbandes erfüllten wir leider nicht. Die Bussen in tausenden von Franken Höhe häuften sich aus der Saison 08/09. Dies wird für Saison 09/10 und 10/11 eher noch schlimmer ausfallen. Die Ursachen waren und sind nach wie vor fehlende Schiedsrichter, Mannschaften haben Lizenzen vergessen, Spielerbussen etc.

Mannschaften

Die Ziele waren für die Saison 2009 / 2010 nicht all zu hoch gesteckt. Das Ziel war es, das Niveau der vergangenen Saison zu halten. Dies wurde von den meisten Mannschaften erfüllt. Irene von Känel hatte die Möglichkeit, mit den Junioren bei einem Wettbewerb mitzumachen. Dank grossem Engagement gelang es Ihr, diesen zu gewinnen. Als Preis durfte sie mit der Mannschaft in Zürich, unter der Leitung der Nationalspieler Binggeli und Antener ein Training absolvieren und anschliessend ein Länderspiel der Nati verfolgen.

Die Mannschaften U16 und C Junioren sind die Perlen der Zukunft. Dort haben wir mit den C1 eine befriedigende Saison mit Rang 4 beenden können. Die U16 dagegen hat nicht alles abrufen können, was sicherlich möglich gewesen wäre. Ja, die U16 ist noch lange nicht dort, wo eine Thuner U16 sein sollte. Dort gilt es in Zukunft die Weichen zu stellen. Die U21 Herren dagegen haben nach schwachem Start erst gegen Ende Saison zeigen können, was in ihnen steckt. Sicherlich ein Verdienst der Herren Zoss und Wüthrich, die bewiesen haben, wie wichtig Trainer sind, um die Mannschaft nach vorne zu bringen.

Die U21 Damen dagegen haben sich gesteigert und den zweiten Platz in der Meisterschaft erreicht. Bei den Damen U21 ist sicher grosses Potenzial an Spielerinnen für die Zukunft vorhanden.

Die Herren Nati B hatte in der Saison 09/10 nicht nur gegen den Gegner auf dem Platz zu kämpfen, sonder auch gegen sich selbst. Da quasi keine neuen Spieler nach den Abgängen der Saison 08/09 zur Mannschaft stiessen, mussten die Thuner auf ihren eigenen Nachwuchs aus der U21 hoffen. Dies gelang anfangs Saison recht gut, So gelang es ihnen, sich in der oberen Tabellenhälfte zu platzieren. Nach den ersten knappen Niederlagen, kamen die Leistungsträger ins Grübeln und konnten den Nachwuchsspielern nicht die wichtige Routine übermitteln, die es gebraucht hätte, um schneller aus dieser Talfahrt raus zu kommen. Das Können war immer da, nur stellten die Spieler fast alles in Frage und blockierten ihre Mitspieler und sich selbst. Ende Saison war das Minimalziel trotzdem erreicht. Für Trainer, Spieler, Nachwuchsspieler inkl. Organisatoren war die Herren Nati B Saison sicherlich lehrreich und wertvoll für die Zukunft.

Was unsere Herren NLB in Saison 08/09 schafften, traf dieses Jahr bei den NLB Damen ein. Nach der schwachen Saison 08/09 sollte es in der Nati B Damen für die nächste Saison einen neuen Wind geben. Mit viel Engagement und Herzblut stellten die beiden Trainer Dellasanta und Ramseier ein Team zusammen. Man merkte früh, dass es plötzlich nicht mehr für alle einfach war, in diesem Team zu spielen. Die Trainer liessen sich aber trotz heftiger Kritik von manchen weiblichen Mitgliedern nicht vom Weg abbringen. Sie zogen ihr Ding durch. Mit dem Trainingslager in der Lenk, wo alle DamenMannschaften sich zu einem Trainingsweekend trafen, wurde für das 1. Damenteam der letzte Grundstein gelegt und das Team stand fest.

Im Training wurde französisch, italienisch und deutsch gesprochen. Aber alle hatten ein Ziel und das hiess Finalpoule. Auch dort haben Trainer und Spielerinnen bewiesen: Wenn Akzeptanz und Toleranz in einem Team vorhanden sind, kann auf Dauer ein respektabler Erfolg erzielt werden. Die Thunerinnen haben den Nati B Meistertitel souverän geholt. Herzliche Gratulation! Die Aufstiegsspiele gegen Höfen waren da nur noch Zugabe.
(Fredi Ramseier)


Toolbox
Print Drucken
Acrobat PDF
Arrow Right Weiterempfehlen
RSS RSS Abonnieren

Veröffentlicht
16:00:00 19.06.2010

Partner

Material

Fitness

Partner

Partner

Fatpipe Daytona Intersport Rieben Sponser