Herren NLB - Der UHC Thun beweist Moral
Herren Nationalliga B - Playouts 4. Spiel
Der UHC Thun fuhr nur mit einem Ziel nach Bülach: Das verpatzte letzte Auswärtsspiel wieder gutzumachen und mit einem Sieg für einigermassen klare Verhältnisse in der Serie zu sorgen.
Nicht das erste Mal in dieser Saison taten sich die Oberländer jedoch schwer damit, das Vorgenommene auf dem Hallenboden umzusetzen. Ein etwas biederes Tempo anschlagend und die nötige Aggressivität vermissend liessen die Gäste dem motivierten Heimteam anfangs etwas viel Platz. So ging Bülach denn auch in der Hälfte des Startdrittels standesgemäss mit 1:0 in Führung. Einen Vorsprung, welchen die Bülacher wegen bescheidener Thuner Gegenwehr ohne grosse Probleme in die erste Pause schaukeln konnten.
Auch im zweiten Drittel schien den Oberländern der Ernst der Lage nicht so ganz bewusst zu sein. Der Wechsel von drei auf zwei Linien brachte - vorerst - keine Wirkung. Im Gegenteil: Kurz nach Spielmitte geriet man 0:2 in Rückstand. Zwei Minuten später, nach einem weiteren Treffer Bülachs, hatten die Gäste nun definitiv das Messer am Hals. Doch die Oberländer liessen sich trotz Rückstands nicht beunruhigen und waren nun bereit, ein hohes Tempo anzuschlagen und die nötige Intensität mitzubringen. Kurz nach dem 0:3 schloss der starke Haueter zweimal kaltblütig ab und sorgte mit einem Doppelschlag für eine Rückkehr der Thuner Hoffnungen. Wettstein gelang gar vor Ende des zweiten Drittels sogar noch der Ausgleich, wodurch in einer für die Gäste lange zerfahrenen und nicht wunschgemäss ablaufenden Partie das Momentum plötzlich wieder auf deren Seite war.
Der letzte Spielabschnitt verlief ähnlich eng und umkämpft, in der 49. Minute stellte der wieder genesene Winkler mit einem wunderschönen Weitschuss die Weichen Richtung Thuner Sieg. Die Oberländer liessen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und konnten, je länger die Partie dauerte, eine mögliche Druckphase des Heimteams durch ein diszipliniertes Auftreten souverän unterbinden. Da Bülach gezwungenermassen zunehmend mehr Risiko nahm, ergaben sich für die Gäste gelegentliche Konterchancen. Eine solche nutzte Wettstein eineinhalb Minuten vor Schluss eiskalt, womit der Thuner Sieg nun definitv im Trockenen war.
Selbst wenn der Sieg am Ende etwas glücklich ausfiel, ist er angesichts der tollen Thuner Moral nicht gestohlen. Selbst nach dem Rückstand brach auf der Thuner Bank keine grosse Hektik aus, war der Glaube an den Sieg doch zu jederzeit spürbar, worin letztlich auch der Schlüssel des Spiels lag.
Nicht das erste Mal in dieser Saison taten sich die Oberländer jedoch schwer damit, das Vorgenommene auf dem Hallenboden umzusetzen. Ein etwas biederes Tempo anschlagend und die nötige Aggressivität vermissend liessen die Gäste dem motivierten Heimteam anfangs etwas viel Platz. So ging Bülach denn auch in der Hälfte des Startdrittels standesgemäss mit 1:0 in Führung. Einen Vorsprung, welchen die Bülacher wegen bescheidener Thuner Gegenwehr ohne grosse Probleme in die erste Pause schaukeln konnten.
Auch im zweiten Drittel schien den Oberländern der Ernst der Lage nicht so ganz bewusst zu sein. Der Wechsel von drei auf zwei Linien brachte - vorerst - keine Wirkung. Im Gegenteil: Kurz nach Spielmitte geriet man 0:2 in Rückstand. Zwei Minuten später, nach einem weiteren Treffer Bülachs, hatten die Gäste nun definitiv das Messer am Hals. Doch die Oberländer liessen sich trotz Rückstands nicht beunruhigen und waren nun bereit, ein hohes Tempo anzuschlagen und die nötige Intensität mitzubringen. Kurz nach dem 0:3 schloss der starke Haueter zweimal kaltblütig ab und sorgte mit einem Doppelschlag für eine Rückkehr der Thuner Hoffnungen. Wettstein gelang gar vor Ende des zweiten Drittels sogar noch der Ausgleich, wodurch in einer für die Gäste lange zerfahrenen und nicht wunschgemäss ablaufenden Partie das Momentum plötzlich wieder auf deren Seite war.
Der letzte Spielabschnitt verlief ähnlich eng und umkämpft, in der 49. Minute stellte der wieder genesene Winkler mit einem wunderschönen Weitschuss die Weichen Richtung Thuner Sieg. Die Oberländer liessen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und konnten, je länger die Partie dauerte, eine mögliche Druckphase des Heimteams durch ein diszipliniertes Auftreten souverän unterbinden. Da Bülach gezwungenermassen zunehmend mehr Risiko nahm, ergaben sich für die Gäste gelegentliche Konterchancen. Eine solche nutzte Wettstein eineinhalb Minuten vor Schluss eiskalt, womit der Thuner Sieg nun definitv im Trockenen war.
Selbst wenn der Sieg am Ende etwas glücklich ausfiel, ist er angesichts der tollen Thuner Moral nicht gestohlen. Selbst nach dem Rückstand brach auf der Thuner Bank keine grosse Hektik aus, war der Glaube an den Sieg doch zu jederzeit spürbar, worin letztlich auch der Schlüssel des Spiels lag.
(Thomas Kocherhans)
| Toolbox | |
|---|---|
|
|
|
|
|
|
|
|
Weiterempfehlen |
|
|
RSS Abonnieren |
| Veröffentlicht 07:00:00 02.03.2010 |




